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Es handelt sich im folgenden um selbst zusammengefasste Kurzdefinitionen. Zur weiteren Information verweise ich auf Lexika, Bibliotheken und im Internet zugängliche Informationen.
Coaching => leitet sich vom englischen Wort "coach" ab und dieses meint im wörtlichen Sinne "Kutsche". Im übertragenen Sinne ist damit Begleitung, Wegweisung, Motivation zu und Training von Handlungsweisen gemeint. Der Coach leistet dabei Hilfe zur Selbsthilfe. Coaching hat oft berufliche Bezüge, ist aber auch zur Unterstützung der Erreichnung privater Zielsetzungen (z.B. der Änderung von Gewohnheiten und dem Einüben neuer Verhaltensweisen) sinnvoll.
Essentielles Theater => von Lothar Hahn entwickelte künstlerisch-therapeutische Arbeit, die Konzepte der Ritualarbeit, des Imporvisationstheaters, der Tanz- und Körpertherapie und der Gestalttherapie in einen künstlerischen Rahmen einbettet.
Gestalt => Ganzheit, i.d.R. von der Umgebung abgrenzbar. In der Gestaltpsychologie wird der Begriff Gestalt vor allem im Zusammenhang mit der Wahrnehmung einer Ganzheit verwendet. Populäre Beispiele sind z.B. Bilder, in denen zwei unterschiedliche Dinge gesehen werden können (alte und junge Frau, Gesicht und Körper...), je nachdem, wie man sie betrachtet. Die Gestaltpsychologie entwickelte bestimmte Gesetze der Wahrnehmung: z.B. dass unvollkommene Gestalten (gestrichelte Linien, lückenhafte Bilder) in der menschlichen Wahrnehmung als geschlossen interpretiert werden.
Gestalttherapie => von Fitz Perls und Paul Goodmann Anfang der 50er Jahre entwickeltes Therapiemodell, basierend auf einer systemischen und ganzheitlichen Weltsicht. Gehört zu den humanistischen Verfahren in der Psychotherapie und entwickelte sich in unterschiedlichen Strömungen und Varianten weiter.
Heldenreise => von Paul Rebillot entwickelter Prozess der persönlichen Entwicklung und Entfaltung innerer Potentiale. In Deutschland vor allem durch Franz Mittermair und das Institut für Gestalt und Erfahrung (IGE) weiterentwickelt.
Integrale Organisations- und Strukturaufstellung (IOSA) => von Rolf Lutterbeck weiterentwickelte Methode der systemischen Aufstellungsarbeit nach Prof. Varga von Kibéd. Beinhaltet die Methoden der Organisations- oder Team-Strukturaufstellungen (OSA, TSA), Problemaufstellungen und die sogenannte "Tetralemma"-Aufstellungen.
Aufstellungen können z.B. zur Ziel- und Entscheidungsfindung, zur Konfliktklärung und Problemlösung und zur Entwicklung neuer, kreativer Ideen und aktueller, angemessener Strukturen dienen.Logische Ebenen => als solche werden in der NLP grundlegene Seinsebenen verstanden, die sich gegenseitig bedingen und i.d.R. hierarchisch angeordnet sind.
Dabei bildet die Umwelt (Tätigkeitsfeld) die Basis, auf sie folgt das Verhalten (i.d.R. im Sinne des bewussten Handelns). Die nächste Ebene bilden die Fähigkeiten (Resourcen), über denen wiederum die Werte und Glaubenssätze angesiedelt werden. Die Ebene der Identität (zentrales Selbstbild) folgt und geht im systemischen Sinne in der Ebene der Zugehörigkeit auf. In manchen Modellen (je nach Weltanschauung) liegt darüber noch die Ebene der Spiriutalität.NLP => Neuro-linguistische Programmierung (von neuro...= Nerven... und Linguistik = Sprachwissenschaft)
Die Begründer des NLP (Richard Bandler, John Grinder) untersuchten erfolgreich tätige Psychotherapeuten wie Fritz Perls, Virginia Satir und Milton Erickson hinsichtlich ihrer Art, zu kommunizieren und ihrer Vorgehensweise in der therapeutischen Intervention.
Der Begriff "Programmierung" gibt einen Hinweis auf die Grundannahme, dass durch die Modifikation von Sprache und Verhaltensweisen die neurophysiologischen Strukturen des Menschen eine bleibende Veränderung erfahren.
Die Modelle und Methoden des NLP wurden seit den 70er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und finden in den Bereichen der Kommunikation, in der Pädagogik, der beruflichen Fortbildung und Kompetenzentwicklung und in der Psychotherapie Einsatz.Repräsentationssysteme => werden beschrieben durch die menschlichen Wahrnehmungskanäle in visuell (Sehen), auditiv (Hören), kinästhetisch (Fühlen), olfaktorisch (Riechen) und gustatorisch (Schmecken). Nach den Anfangsbuchstaben auch kurz: VAKOG-System genannt.
Re-präsentation meint dabei die Kombination der jeweiligen Sinneswahrnehmungen im Erinnerungsprozess. Erfahrungen werden durch die Erinnerung bestimmter Bilder, Töne, Gerüche usw. wieder lebendig.Submodalitäten => bezeichnen die Differenzierung der Wahrnehmung über die unterschiedlichen Sinneskanäle (vgl. Repräsentationssysteme) Dabei wird gezielt auf die feine Unterschiedung geachtet; z.B. bei der visuellen Wahrnehmung nach Farbe, Helligkeit und Intensität.
Systemische Ansätze => finden sich in unterschiedlichen therapeutischen Konzepten. So z.B. in der Familientherapie Virginia Satirs, in der Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger u.a.m. Die Arbeit mit "inneren Anteilen" bedeutet, den Menschen als ein System zu verstehen, das in sich verschiedenen Anteile birgt, die sich ergänzen, teilweise auch widersprechen und zu einem harmonischen Miteinander kommen wollen. Diese Anteile repräsentieren z.B. die unterschiedlichen Erfahrungen, Überzeugungen, Wünsche und Träume eines Menschen. Menschen aus dem eigenen System können Familienmitglieder (lebende, bereits verstorbene oder nie geborene) oder andere Personen, mit denen wir privat und beruflich in Kontakt sind, sein.
Strukturen im Außen werden innerhalb des Coachings systemisch betrachtet und dargestellt. Aufstellungen können mit menschlichen Darstellern oder mit Symbolen erfolgen.